Beiträge von alonzabatani

    Also ehrlich, ich hab ja nie ganz verstanden, warum man sich freiwillig Pac-Man auf dem Smartphone antut… als hätten wir früher heimlich davon geträumt, das Labyrinth mit Fettfingern auf einem 6-Zoll-Display zu verwischen. Klar, Nostalgie ist ‘ne feine Sache – aber irgendwie fühlt sich das immer so an, als ob man ein altes Lieblingsbuch ins Taschenformat staucht und dann mit einer Lupe lesen muss. So ein Feeling, das nie richtig ankommt. Manche Dinge gehören halt in die Vergangenheit… oder wenigstens an eine alte Röhre mit quietschendem Joystick. 🎮

    Klar, ich geb’s zu, als ich das erste Mal „Sonic“ auf dem Handy gesehen hab, war ich kurz hibbelig… nur um nach drei Leveln wieder entnervt aufs Sofa zu sinken, weil mein Daumen irgendwie immer an die falsche Stelle rutscht. Timing im Eimer, Sprünge verpasst, und dann noch dieses Gefühl, dass man das Spiel eigentlich nur aus Trotz weiterzockt, weil man schließlich Geld für die App gelassen hat. Ich mein, kann man machen – muss man aber nicht. Gerade bei den Jump'n'Runs fühl ich mich auf dem Touchscreen einfach wie ein Grobmotoriker auf Speed. 🙃

    Aber vielleicht bin ich auch einfach zu alt für den Kram… Ich hab schon im Bus versucht, mit einer Hand „Streets of Rage“ durchzuspielen, während ich mit der anderen an meiner Tüte Pommes lutsche. Hat natürlich geklappt wie ein Sack Schrauben im Trockenen. Wobei – so Sachen wie Tetris, Snake oder sogar Pac-Man gehen ja noch, weil man da mit dieser „Wisch und Weg“-Steuerung irgendwie klarkommt. Aber sobald Präzision gefragt ist… naja, dann kannste’s eh vergessen. Und dass die Entwickler immer meinen, ein paar neue Features oder buntere Grafiken würden das Original wiederbeleben – das ist halt so, als würdest du einen Oldtimer mit LED-Lichtern aufmotzen. Sieht schick aus, aber fährt trotzdem wie früher (oder schlimmer).

    Kennt ihr eigentlich irgendein Retro-Game, das auf dem Handy tatsächlich besser ist als das Original? Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass das mobile Revival meistens am eigenen Ehrgeiz scheitert… oder an meinen Wurstfingern. Naja, vielleicht probier ich’s morgen nochmal. Oder halt auch nicht. 🤷‍♂️

    Also wenn ich ehrlich bin… irgendwie fühlt sich diese ganze „Open Source ist Freiheit, proprietär ist böse“-Nummer in der Praxis doch ziemlich lahm an. Jeder wirft mit diesen Schlagworten um sich, aber am Ende steckst du auf deiner „mobilen“ Konsole (die eh meistens zu Hause rumliegt, aber lassen wir dsa mal) doch wieder im selben Schlamassel. Open Source klingt so super alternativ, so nach: „Ich mach jetzt mein eigenes cooles Ding!“… Aber: Hast du mal versucht, eine halbwegs brauchbare Custom Firmware auf die Switch zu nageln OHNE dabei erstmal die halbe Kiste zu bricken? 😅 Ich hab’s einmal gemacht, und mein Blutdruck wollte ne Woche lang nicht mehr runter. Nebenbei brutzelt der Akku dann noch doppelt so schnell leer, aber das sagt einem ja auch niemand.

    Support-Seite ist so… naja, da sitzt irgendwo ein gelangweilter Typ im Open-Source-Forum, der dich nach einer kryptischen Logdatei fragt und dich dann doch ghostet, weil du die zehnte dumme Frage gestellt hast. Bin ich der einzige, der sich da immer ein bisschen dumm vorkommt? Klar, bei propritären Sachen (Switch-OS zum Beispiel) bist du komplett ausgeliefert, aber immerhin gibt’s im Zweifel ein Update, das nicht dein System noch mehr zerschießt. Gut… manchmal killen die das Homebrew gleich mit, aber dann kannste auch in Ruhe zocken, ohne Angst, dass die Konsole spontan raucht. Ich sag mal: Pest und Cholera, such dir was aus.

    Und ehrlich, so viele von den angepriesenen Open-Source-Features nutzt man doch nie im Alltag. Wer bastelt wirklich mehr als einmal an seiner Konsole rum, moddet fünfzig Emulatoren drauf und ändert Themes ständig? Die Realität ist meistens: Viel Zeit investiert, System instabil, dann doch wieder zurück zur Originalsoftware. Vielleicht hab ich auch einfach zu wenig Geduld oder ich erwarte Geheimtüren in Allem, statt mich abzufinden, dass Mario Kart halt Mario Kart bleibt – mit oder ohne Custom Sachen.

    Off-Topic am Rande: Mein Switch-Display hat letzte Woche einen schönen Kratzer bekommen, weil ich beim Kabelreinstecken erstmal ordentlich abgerutscht bin. Ist wohl dsa Schicksal, wenn man viel zu spät noch irgendwas customisieren will… Bin mir also gerade gar nicht so sicher, welche Seite ich überhaupt noch sympatischer finden soll.

    Ach ja, Cloud-Computing und Xbox-Software… der feuchte Traum jedes IT-Consultants, aber für Nutzer irgendwie so ein typischer Deal mit dem Teufel. Inzwischen fühlt es sich fast an, als ob jede App, jedes Game und überhaupt jede Funktion erst mal prüft, ob sie noch „erlaubt“ ist, oder ob irgendein Server in Timbuktu gerade schlechte Laune hat. Früher konntest du wenigstens sagen: „Das ist MEINS, das steht HIER bei mir im Regal“ – heute bist du halt inkognito Gast im eigenen Wohnzimmer und hoffst, dass das Internet nicht gerade wieder in der Nachbarschaft stirbt.

    Für Entwickler… tja, sicher, die freuen sich über Pipelines und smarte Updates, automatisiertes Deployment und den ganzen Zauber. Klar, als ich 2019 mal so’n Azure-Experiment machen musste (fragt nicht…), war das Deployen von Code mit drei Klicks schon ein bisschen magisch – bis die Rechnung kam und ich nicht mehr wusste, wie viele Nullen da eigentlich auf Euro passen. Von Transparenz und Kostenkontrolle kannste ja nur noch träumen… Die neuen Geschäftsmodelle lesen sich dann auch meistens wie ein Rätselheft: Subscription hier, Feature-Gating da, Hauptsache, die Kreditkarte kriegt Schnappatmung.

    Für Unternehmen ist das alles vermutlich ein Segen, solange sie an der richtigen Position sitzen und ihre User eh schon in Abos gefangen halten. Aber wehe, du bist in einer Nische oder hast Kunden, die sowas wie Besitz eigentlich noch wertschätzen… Dann kannste ja direkt anfangen, „Legacy“ in die Produktbeschreibung zu malen. Ersatzteile gibt’s dann vll demnächst auch nur noch als Streaming-Service?

    Was mich so ein bisschen umtreibt: Wo geht dsa Ganze eigentlich noch hin? Wenn jeder nur noch Miete zahlt, für Software, Daten, Speicher und überhaupt alles – wie lange dauert’s, bis die ersten Games oder Tools einfach morgen nicht mehr starten, weil irgendwer den Stecker zieht? Oder ist das eh schon so…?

    Ah, das gute alte "Schwarze Brett" – die Ecke des Forums, in der alles Mögliche besprochen wird, weil wir offensichtlich keine Ahnung haben, wo es sonst hingehört. Jetzt also auch Haustiere? Nun gut, warum nicht?

    Meine Frage an die leidenschaftlichen Haustierliebhaber unter uns: Glaubt ihr, dass es einfacher ist, einem Hund das Apportieren beizubringen oder einer Katze, einen Xbox-Controller zu ignorieren? Ich meine, beides scheint eine niemals endende Herausforderung zu sein, oder etwa nicht?

    Freue mich auf eure zweifellos erleuchtenden Meinungen! Vielleicht haben ja einige von euch Tipps parat, wie man seine Xbox vor katzenartigen Angriffen schützen kann. Die sind ja auch immer auf der Jagd nach dem besten Schlafplatz – bevorzugt auf unseren Konsolen.

    In diesem Sinne, mit galgenhumorigem Optimismus,

    alonzabatani

    Tja, also wenn ich so auf die letzten “bahnbrechenden” Updates zurückschaue, kriegt man ja fast das Gefühl, irgendwann macht das Ding morgens Kaffee von allein… und trotzdem vergesse ich jedes Mal wieder, wie man sich einfach aus nem Party-Chat abmeldet, ohne dreimal irgendwo durch zu scrollen. Ist jetzt vielleicht ne blöde Frage, aber warum müssen die Menüs eigentlich immer noch so aussehen, als wären sie von gelangweilten Praktikanten zusammengeschustert worden?

    Mal ehrlich, solange die nächste große Neuerung nicht darin besteht, dass die Konsole meine Savegames nicht wieder im Nirvana verliert – oder ich nach jedem Update 10 Minuten damit verbringe, rauszufinden, wo jetzt das „Einstellungen“-Symbol versteckt wurde – halte ich mich mit Hoffnung lieber zurück. Aber ja, Barrierefreiheit find ich auch wichtig… wäre halt schon schön, wenn mal was dabei rumkommt, was im Alltag ALLEN wirklich hilft. Aber gut, träumen darf man ja.

    Also mal ehrlich, wer schafft es eigentlich, nach ner Gaming-Session noch geradeaus zu schauen? Ich frag mich ja, ob diese ganzen „Regeln“ überhaupt irgendwen daran hindern, fix noch „nur ein Level“ zu spielen, egal wie sehr das Handgelenk schon kratzt. Hab‘ selbst mal probiert, nach jedem Match aufzustehen und… naja, am Ende stand nur mein Akku auf, ich nicht. Vielleicht wäre ne App, die das Handy nach ner Stunde für dich sperrt, die einzige Rettung– aber dann regt man sich darüber wieder mehr auf als über den Hexenschuss.

    Was meint ihr, werden diese Pausentipps überhaupt jemals wirklich beachtet? Oder braucht’s erst einen drohenden Karpaltunnel, damit man endlich mal fünf Minuten nicht aufs Display glotzt? (Nebenbei: Habe grad meine Chipstüte auf dem Laptopdeckel wiedergefunden… Prioritäten und so.)

    Also mal ehrlich – Grafik oder Leistung, ist doch eigentlich wumpe, weil irgendwas läuft eh immer mies. Ich wechsle da ständig hin und her, am Ende hab ich trotzdem entweder Pixelmatsch oder ’nen Ruckelfilm. 😂 Ist jetzt vielleicht ne blöde Frage, aber hat schon mal wer erlebt, dass HDR auf der Xbox nicht einfach alles überstrahlt, sondern wirklich besser aussieht? Ich dreh da regelmäßig am TV rum und es wird eigentlich immer schlimmer, statt besser… naja, ihr wisst schon.

    Es ist ja fast schon ironisch, wie viel Hype es um die Grafik- und Hardware-Sprünge gab – am Ende sitz ich doch wieder da und spiele Halo 1 auf der Series X, weil die neuen Titel irgendwie alle dasselbe „Open World mit Crafting“-Rezept runterkochen. Bin mir da selbst nicht sicher, aber vielleicht war der eigentliche Meilenstein eher Xbox Live… also die Tatsache, dass man sich endlich auch digital blamieren konnte, nicht nur auf der Couch. Und jetzt? Cloud Gaming, Streaming, Abo-Modelle – alles wirkt wie ein Versuch, unsere Aufmerksamkeitsspanne noch schneller zu zerbröseln. Aber klar, das ist dann wohl Fortschritt. 🙃

    Na, liebe Mit-Leidensgenossen der thermischen Apokalypse, die wir auch liebevoll als PS5 kennen! Hat hier jemand neben mir das Gefühl, dass Sonys neues Vorzeige-Spielzeug als Heizung der nächsten Generation fungieren könnte? Vielleicht ist es ja ein Feature, um Heizkosten im Winter zu sparen?

    Wie auch immer, ich bin hierhergekommen, um zu fragen: Welche magischen Rituale oder technologischen Wundermittelchen verwendet ihr, um eure PS5 daran zu hindern, den Start einer Raumfähre zu simulieren? Ventilatoren, Kühlkörper, oder betet ihr zur Sony-Götter? Gibt's hier vielleicht jemanden, der ernsthaft glaubt, dass das Gerät nur schlecht darin ist, sich in den Raum zu integrieren? Ich freue mich darauf, eure Tipps zu hören, auch wenn ich schon jetzt darauf wette, dass die Lösung das Budget eines Kleinwagens überschreitet.

    Tja, ganz ehrlich – ich merk meistens erst, dass es zu viel war, wenn mir das Handy beim Einschlafen ins Gesicht fällt oder meine Augen endgültig aufgeben. Timer-App? Hab ich auf meinem ollen Galaxy A52 installiert… bringt halt nix, wenn ich den Alarm einfach ignoriere, weil „nur noch ein Level“. 😂
    Aber mal im Ernst, ich glaub das Limit merkt jeder erst dann, wenn’s entweder körperlich wehtut oder man schon wieder vergessen hat, zu essen. So richtige Disziplin… hmm, naja, hab ich leider nie freigeschaltet.

    Retro XBOX-Spiele... klar, schön, noch mal in den alten Pixeln zu wühlen und die kruden Menüs zu bewundern, statt sich von 15 Minuten Day-One-Patch terrorisieren zu lassen. Was mich immer wieder wundert: Damals hast du ein Spiel eingelegt und es hat einfach funktioniert. Keine fünf Kontos, kein stundenlanges Tutorial, sondern einfach Scheitern beim ersten Level-Boss – das war wenigstens ehrliche Arbeit! Aber mal ganz ehrlich, was bringt’s, wenn jetzt jeder diese alten Dinger remastern will? Alles aufpoliert, überall Filter drüber, und am Ende fühlt's sich trotzdem an wie ein mittelprächtiger Nostalgie-Betrug. Könnt ihr euch irgendwas vorstellen, das wirklich besser wird, wenn man nur bissl auf „4K“ drückt... oder lebt das alles doch eher vom Gefühl, das eh nicht mehr zurückkommt? Haut mal raus, bin gespannt, wie ihr das seht!

    Stellt sich mir ja direkt die Frage, ob noch irgendjemand wirklich weiß, was da eigentlich alles im Nebel der Cloud herumgeistert. Klar, auf den ersten Blick klingt es nach Freiheit: Keine klobigen Server mehr unter’m Schreibtisch, sondern alles irgendwo da draußen. Aber wenn ich’s mir recht überlege, fühlt sich diese Abhängigkeit von irgendwelchen externen „Dienstleistern“ eher wie eine neue Art Knechtschaft an – man weiß nie wirklich, wann der nächste Preisanstieg kommt oder der „Service“ spontan geändert wird. Besonders hübsch, wenn’s dann mal wieder irgendwo in Frankfurt brennt und dein ganzes Projekt mit abraucht. Bin mir da selbst nicht ganz sicher, aber so richtig rosig sieht die große Cloud-Zukunft manchmal nicht aus.

    Was mir dabei noch so einfällt: Früher hat man Software halt gekauft und benutzt. Heute darfst du monatlich Abo bezahlen, und wenn du aufhörst, kannst du plötzlich nicht Mal mehr deine eigenen Dateien öffnen. Der ständige Wandel in den Lizenzmodellen – reines Gold für Buchhalter und Juristen, für „normale“ User aber reines Chaos, oder? Und dann der Zwang, ständig an neue Versionen und Schnittstellen angepasst werden zu müssen, weil irgendein Anbieter beschließt, dass jetzt alles anders strukturiert wird… Irgendwie frisst das mehr Ressourcen als es spart, aber vielleicht hab ich da einen zu nostalgischen Blick – oder bin ich da der einzige, den das stört?

    Und noch ’ne Sache: Die tolle „Skalierbarkeit“ wird ja immer gepriesen, aber ehrlich – wie viele kleinere Entwickler werden da nicht einfach platt gemacht, wenn der Große mal wieder neue Spielregeln erlässt? Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft, aber monopolistische Tendenzen tun das wohl eher nicht. Wenn in Zukunft alles nur noch über drei oder vier Cloud-Anbieter läuft, was bleibt dann eigentlich noch von Vielfalt und echter Innovation übrig?

    Mal ehrlich: Glaubt ihr, die Cloud ist wirklich der große Fortschritt, oder verlagern wir da nur Probleme von A nach B – und merken’s erst, wenn’s zu spät ist?

    HDR. Die Marketingabteilung der Monitorhersteller feiert das als neuen Heilsbringer – angeblich sieht dann jeder Grashalm aus wie aus einem Pixar-Film und Explosionen machen dich fast blind. In der Praxis merk ich davon meistens nix, außer dass mein Windows-Bildschirmmenü plötzlich aussieht wie auf nem LSD-Trip. Bin mir da echt unsicher, ob sich für 08/15-Gaming-Hansel HDR überhaupt lohnt, oder ob das nur wieder ein weiteres Häkchen auf der Verpackung ist, damit die Hersteller den Preis um 80 Euro hochdrehen können. 🤷‍♂️

    Curved oder nicht curved, das ist hier die... ach, lassen wir die dramatischen Shakespeare-Vergleiche. Ich hab mal auf ’nem gebogenen 32-Zöller gezockt und hatte in der ersten Woche Angst, mir fällt das Ding entgegen. Mittlerweile gewöhnt man sich dran – aber ob das wirklich den Unterschied macht oder nur ein „Guck mal wie modern mein Schreibtisch ist“-Effekt ist, da bin ich auch überfragt. Wahrscheinlich braucht man dafür den richtigen Schreibtisch. Und Platz, den ich natürlich nicht hab – Danke, 60m² Mietwohnung.

    Ein Punkt, über den ich alle 2 Jahre stolpere: Anschlussvielfalt. HDMI, DisplayPort, USB‑C, man kommt sich vor wie beim nächsten Quiz: Was brauchst du wirklich, was ist bald wieder veraltet? Hab unlängst meiner Schwester versucht zu erklären, warum ihr 200€ Monitor nur 60Hz schafft – „Weil du das HDMI-Kabel benutzt, das beim alten Toaster dabei war...“ Sie hat’s bis heute nicht verstanden. 😀

    Oh, und eins noch aus der Abteilung „Nobody cares, bis es nervt“: Lautsprecher in Monitoren. Die klingen alle wie Blechdosen am Draht, aber wehe du willst mal kurz YouTube hören und hast die Kopfhörer nicht dran... Dann freut sich die Nachbarskatze. Hatte neulich den Sound so hochgedreht, dass ich dachte, mein Monitor fliegt gleich auseinander.

    Fazit? Gib Geld aus, aber nicht mehr als nötig – der perfekte Monitor ist wie Einhörner: existiert in bunt ausgemalten Foren-Posts, auf deinem Schreibtisch aber dann doch wieder nur ein weiteres Stück Plastik, das Staub sammelt. Ich geh jetzt mal erstmal meinen Bildschirm putzen, bevor ich hier weiter schreibe... Staub scheint irgendwie besonders auf Monitoren zu wachsen. 🦄

    Mal ehrlich, wenn ich noch einmal „Final Fantasy“ oder „Witcher“ in so einer Liste lese, kriege ich fast schon Allergie… Gibt’s eigentlich irgendwo ein Gesetz, das vorschreibt, dass genau diese beiden immer dabei sein müssen? Aber ok, ich will nicht gleich alles mies machen – nur so viel: Die wahren Rollenspiel-Juwelen auf der Playstation liegen wahrscheinlich genau da rum, wo kein Mensch mehr sucht. Unter meterhohen Staubschichten zwischen alten Indie-CDs und missmutigen Download-Titeln, die im Store für 3,49 Euro gammeln.

    Ist jetzt vielleicht ne blöde Frage, aber haben wir uns eigentlich schon mal gefragt, ob „Innovationen im Rollenspiel“ nicht auch so’n Mythos sind wie Einhörner? Beispiel Vampyr: Oh wow, man darf moralische Entscheidungen treffen. Tja, super, am Ende läuft’s doch immer irgendwie so, dass man als Spieler eh wieder zwischen „echt super nett“ und „random Sadist“ wählen darf – als hätte das irgendeinen realen Impact. Aber hey, ich mag das Spiel trotzdem… eben weil es wenigstens versucht, aus dem Trott auszubrechen.

    Und was die Plattform angeht… ich mein, klar, Playstation hat sich als Rollenspiel-Schmelztiegel etabliert. Aber ehrlich, manchmal habe ich das Gefühl, das liegt daran, dass auf anderen Konsolen einfach noch weniger los ist. Mal abgesehen davon, dass ein gutes JRPG sowieso auf der Switch besser aufgehoben wäre, weil: portabel und im Halbschlaf auf der Couch daddeln, ihr kennt das. Und dann gibt’s da noch so Perlen wie „Tales of Berseria“, „Disco Elysium“, „Greedfall“ oder „Moonlighter“ (gut, das ist fast schon Roguelite, nagelt mich nicht fest). Die werden natürlich von den großen Blockbustern plattgewalzt – ist ja auch viel einfacher, immer das zu spielen, was schon hundert Mal empfohlen wurde.

    Aber naja, am Ende bleibt sowieso das Gefühl, dass egal wie sehr man sucht – das perfekte Rollenspiel gibt’s eh nie, und falls doch, merkt man’s erst, wenn man’s längst deinstalliert hat und die Speicherdateien im digitalen Nirvana verschwunden sind… In dem Sinne: Viel Spaß beim Ausprobieren neuer Geheimtipps, vielleicht ist ja wenigstens einer dabei, bei dem man das Gefühl hat, das Genre kratzt mal wieder an seiner eigenen Komfortzone. Oder, wie meistens: halt doch nicht.

    Ach, die unendliche Suche nach dem perfekten Gaming-Monitor – als ob es den heiligen Gral der Bildschirme gäbe. Aber gut, vielleicht sind wir ja auf der Suche nach dem kleineren Übel. Worauf kommt es also wirklich an, wenn man nicht gerade Lust hat, sein Monatsgehalt für einen Monitor zu verpulvern?

    Ist es die Auflösung, die unser Leben verändern wird? Oder vielleicht doch die Bildwiederholrate, weil unser Auge ja bekanntlich mehr FPS braucht, um überhaupt glücklich zu sein? Und dann gibt es da noch die Reaktionszeit – denn wer will schon einen Monitor, der so schnell reagiert wie ein Faultier auf Beruhigungstabletten?

    Und schließlich die Frage nach der Größe: Reicht ein 24-Zoll-Monitor, oder sollten wir uns gleich einen Bildschirm holen, der wiederum als Kino-Leinwand durchgeht?

    Lasst uns die Illusionen durchbrechen und herausfinden, was wirklich wichtig ist. Oder vielleicht sollten wir einfach die Augen schließen und den günstigsten nehmen? Könnte ja auch klappen...

    Freue mich auf eure "fachkundigen" Ratschläge.

    Mit zynischen Grüßen,
    alonzabatani